Grabhügel von Ochtendung
Ochtendung
Der rekonstruierte Grabhügel von Ochtendung besitzt zwar keine Inschrift, aber wir erfahren dank moderner Untersuchungsmethoden mehr über die Verstorbenen, für die er zwischen 100 und 150 n. Chr. erbaut worden war: Fast in der Mitte des Grabhügels fand eine Frau mit einem Säugling oder ungeborenen Kind in einer Aschekiste aus Tuffstein ihre letzte Ruhestätte. Starben beide im Kindbett? Gleich daneben entdeckte man ein kleines Brandgrab mit Urne, das von einer Kiste aus Schieferplatten geschützt wurde. Die Überreste verraten, dass es sich um ein Baby im Alter von circa 9 Monaten handelte.
Viele Jahre später, als der Grabbau schon verfallen war, fanden weitere Bestattungen statt: Fünf Gräber drängten sich förmlich an den Mauersockel. Diesmal aber waren es Körperbestattungen. Der letzte Tote fand zwischen 400 und 450 in einem Tuffsteinsarkophag seine letzte Ruhestätte.
Eine Station des Vulkanparks Osteifel und der Straßen der Römer.
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