Wanderwege zur Ginsterblüte | Wandertipps für Tagestouren | Wandern | Urlaub Eifel
Wanderung entlang von Ginsterbüschen, © Dominik Ketz - Stadt Schleide

Wanderwege zur Ginsterblüte

Eifelgold erleben

Jedes Jahr im Mai und Juni verwandelt die Ginsterblüte die Eifel in eine leuchtend gelbe Landschaft. Der Besenginster, umgangssprachlich auch als "Eifelgold" bekannt, sorgt mit seinen strahlenden Blüten für ein eindrucksvolles Naturerlebnis. Seine kräftige Farbe, der angenehme Duft und das Summen der zahlreichen Insekten machen die Blütezeit zu einer besonderen Attraktion. Doch der Ginster ist nicht nur ein Hingucker – er spielt auch eine wichtige Rolle in der Landschaftsgeschichte und im Ökosystem der Region.

In der Eifel wächst vor allem Besenginster - der Name verrät es: die Zweige wurden früher zum Binden von Besen verwendet. Diese Besen waren besonders robust und wurden vor allem in ländlichen Gebieten genutzt, um Höfe, Ställe und Straßen zu kehren. Auch im Hausgebrauch fanden Ginsterbesen Anwendung, insbesondere auf Lehmböden, da sie Staub weniger aufwirbelten als andere Besenarten.

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  • Die Ginsterblüte erstreckt sich je nach Wetterlage von Mai bis Juni. 
  • auf der Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel,
  • an den Maaren der Vulkaneifel und
  • auf den Wiesenflächen im Naturpark Südeifel.

Der Ginster spielte in der traditionellen Landwirtschaft der Eifel eine zentrale Rolle, insbesondere in der Schiffelwirtschaft, einer bis ins 19. Jahrhundert verbreiteten Form des Brandfeldbaus.

Als Pionierpflanze besiedelte der Besenginster nährstoffarme Böden und verbesserte deren Qualität durch Stickstoffbindung, was ihn besonders wertvoll für diese Form der Bewirtschaftung machte.

Der Begriff „Schiffelwirtschaft“ leitet sich von schiffeln (schaufeln) ab. Dabei wurde die oberste Rasenschicht – bestehend aus Heidekraut, Gräsern und Ginster – mit speziellen Hacken abgeschält, getrocknet und verbrannt. Die Asche diente als Dünger für nährstoffarme Böden und ermöglichte für einige Jahre den Anbau von Roggen. Nach mehreren Ernten wurden die Flächen brachgelassen, sodass sich der Ginster erneut ausbreiten konnte – und der Zyklus von Neuem begann.

Neben seiner Rolle in der Schiffelwirtschaft bietet der Besenginster auch heute noch Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Insektenarten, darunter Hummeln, Wildbienen und Käfer. Seine tiefreichenden Wurzeln tragen zudem zur Bodenerhaltung bei und verhindern Erosion.

Wanderungen zum Ginster

Wanderungen zur Ginsterblüte

Die blühenden Sträucher des Besenginsters sind je nach Wetterlage von Mai bis Juni ein wunderschönes Fotomotiv. Besonders eindrucksvoll ist die Ginsterblüte auf folgenden Wanderwegen:

  • 45-Sauermühle: Diese Tour führt durch das Herz des "Eifelgolds" auf der Dreiborner Hochfläche und bietet weite Ausblicke über die blühende Landschaft.
  • Eifelgold-Route: Eine rund 19 Kilometer lange Strecke durch das idyllische Irsental, die besonders im Mai und Juni durch die üppige Ginsterblüte besticht.
     

Ginsterblütenfest

Alle zwei Jahre (in ungeraden Jahren) wird in Dreiborn das Ginsterblütenfest gefeiert. Dieses Fest bietet Besuchern die Möglichkeit, die Blütenpracht zu genießen und mehr über die regionale Flora und Fauna zu erfahren. 

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Eifelgold Route, Idyllische Rast umgeben von Ginster, © Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz

Eifelgold Route

Länge: 19,6 km
Route: Wanderparkplatz Waldpark Eifel, Irrhausen bis Wanderparkplatz Waldpark Eifel, Irrhausen
Schwierigkeitsgrad: schwer
Rundtour

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Blick auf Urfttalsperre im Nationalpark Eifel, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Eifelsteig-Etappe 04

Länge: 21,2 km
Route: Einruhr bis Gemünd
Schwierigkeitsgrad: mittel

Weitere Infos
Heidehimmel Volkesfeld - Wabener Wacholderheide, © Traumpfade/Kappest

Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld

Länge: 9,3 km
Route: Wanderparkplatz Nettetal - Heilquelle Volkesfeld bis Wanderparkplatz Nettetal - Heilquelle Volkesfeld
Schwierigkeitsgrad: mittel
familienfreundlich, Rundtour

Weitere Infos
Wanderung Vulkan-Pfad: Thron des Vulcanus, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Vulkan-Pfad

Länge: 31,8 km
Route: Esch bis Gerolstein
Schwierigkeitsgrad: mittel

Weitere Infos
Blühender Ginster auf der Dreiborner Hochfläche, © Stadt Schleiden, D. Ketz

45 - Sauermühle

Länge: 8,4 km
Route: Nationalpark-Infopunkt Einruhr, Heilsteinhaus in 52152 Simmerath-Einruhr bis Nationalpark-Infopunkt Einruhr, Heilsteinhaus in 52152 Simmerath-Einruhr
Schwierigkeitsgrad: mittel
Rundtour

Weitere Infos
Weinfelder Maar mit Ginster, © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Dominik Ketz

HeimatSpur MaareGlück

Länge: 10,9 km
Route: Bushaltestelle Schalkenmehren bis Bushaltestelle Schalkenmehren
Schwierigkeitsgrad: mittel
Rundtour

Weitere Infos
Blick über den Gartenzaun am Wanderweg Vulcano-Pfad, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Vulcano-Pfad

Länge: 26,2 km
Route: Schalkenmehren, Ortsmitte bis Schalkenmehren
Schwierigkeitsgrad: schwer
Rundtour

Weitere Infos
Nat'Our Route 1, Am Europadenkmal in Ouren, © Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz

Nat'Our Route 1 - Dreiländereck

Länge: 12,9 km
Route: Parkplatz an K148 bei Dahnen, an der Brücke vor Tintesmühlen (Lux) bis Parkplatz an K148 bei Dahnen, an der Brücke vor Tintesmühlen (Lux)
Schwierigkeitsgrad: leicht
familienfreundlich, Rundtour

Weitere Infos
Spaß am Wasser der Prüm auf der Stausee-Prümtalroute, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Stausee-Prümtalroute

Länge: 17 km
Route: Wanderparkplatz Biersdorf am See bis Wanderparkplatz Biersdorf am See
Schwierigkeitsgrad: mittel
familienfreundlich, Rundtour

Weitere Infos
Urfttalsperre im Nationalpark Eifel, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

2. Etappe: Wildnis-Trail

Länge: 20,5 km
Route: Nationalpark-Infopunkt Einruhr bis Nationalpark-Tor Gemünd
Schwierigkeitsgrad: mittel

Weitere Infos

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